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Markus Hahn – Keep on fighting

By Mai 26, 2021Erfahrungen

Hallo Leute,

es ist nun Ende Mai und es hat sich gezeigt, dass die letzten zwei Monate auf social Media nicht allzu viele Fangbilder zu sehen waren. Aber vermutlich habt Ihr auch selbst gemerkt, dass es einfach nicht so läuft wie die letzten Jahre zur selben Zeit. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Auf jeden Fall kann ich sagen, dass der Februar und der April (zumindest bei mir) echt schlecht gelaufen sind. Gut ok, im Februar ist das normal. Doch bereits im März hatte ich einen Aufwärtstrend mit den ersten großen Fischen im Jahr 2021 verzeichnen können. So war ich doch sehr positiv auf den Frühling gestimmt und wurde im April (wie viele von uns) auf eine harte Probe gestellt.

Starke und vor allem schnelle Temperaturschwankungen mit Minusgraden in der Nacht hatten die Fische und somit auch uns mit der vollen Breitseite erwischt. Die Winterstandplätze waren verlassen worden, aber wo sind Sie hin und wann fressen Sie wo (wenn überhaupt)???

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Und so fing ich das Suchen und Experimentieren an. Der Fluss war zu diesem Zeitpunkt noch zu kalt. Ich erkundigte mich trotzdem bei den Stippanglern, die meine Vermutung dann bestätigten. Hier war kaum etwas zu holen und so versuchte ich es doch wieder an den Seen. Einige meiner Gewässer waren allerdings durch den Frühjahrsbesatz sehr hoch frequentiert und da ich gerne meine Ruhe habe, war das Portfolio noch weiter eingeschränkt.

Großes Wasser, große Chancen, großes Risiko! Ich bin das Risiko eingegangen und hatte versucht die Fische an einem sehr großen See ausfindig zu machen. Vielleicht bringen Spots aus dem vergangenen Sommer und Herbst ja schon Fisch hatte ich mich gefragt. Vier blanke Shortsessions später, war das Unterfangen als gescheitert akzeptiert. Der neue Plan war nun auf kleinere Seen unter 10ha auszuweichen. Hier sollte es doch möglich sein schneller auf Fisch zu treffen oder sogar Standplätze auszumachen sein.

Keep on fighting sagte ich mir!

Und so habe ich mich wieder und wieder aufgerafft, dem Fluch ein Ende zu setzen! An den kleineren Gewässern gaben sich zwar relativ schnell Fische zu sehen, aber lokalisieren war unmöglich. Heute hier, morgen dort! Und so habe ich weiterhin auf Flexibilität und Sigle Hookbait gesetzt, was sich den ganzen Winter durch schon bezahlt gemacht hatte. Der große Hunger schien ohnehin noch nicht da zu sein!

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Wer mein Profil auf Instagram verfolgt hat, weiß schon wie die Geschichte weiter gegangen ist und ich möchte euch hier gar nicht lange auf die Folter spannen. In den vergangenen Tagen konnte ich wieder mehrere Fische auf die Matte legen. Und gut genährte waren es obendrein!

Da war es wieder, dieses vom Erfolg gekrönte Gefühl. Deshalb Rate ich euch dran zu bleiben, auch wenn es mal nicht so läuft! Euer Fleiß wird schon bald belohnt werden!

Petri Heil, euer Markus Hahn